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Technik & Verfahren

Dampfreinigung

Reinigung mit überhitztem Wasserdampf bei 130 bis 180 °C, chemiefrei, hochhygienisch.

Definition

Dampfreinigung ist eine Reinigungstechnik, die überhitzten Wasserdampf bei 130 bis 180 °C zur Reinigung und Desinfektion von Oberflächen einsetzt. Das Verfahren ist hochwirksam gegen Bakterien, Viren und Pilzsporen und verzichtet vollständig auf Reinigungschemie, ein wesentlicher Vorteil in Lebensmittelbetrieben, Kindergärten, Allergiker-Haushalten und Pflegeeinrichtungen. Professionelle Dampfreiniger arbeiten mit 4 bis 8 bar Dampfdruck und liefern Trockendampf, der weniger Restfeuchte hinterlässt als Sprühlösungen. Typische Einsatzbereiche: Polster, Matratzen, Küchen­fugen, Sanitär-Silikon, Fliesen-Fugen, Auto-Innenraum, Spielzeug. Dampfreinigung ist nicht für jede Oberfläche geeignet: empfindliche Holz-Beschichtungen, Tapeten, manche Kunststoffe und unverleimte Holzparkette können beschädigt werden. Die Anschaffungs­kosten guter Profi-Dampfreiniger liegen bei 1.500 bis 4.000 €; deshalb wird Dampf­reinigung im Privat­haushalt überwiegend als Dienstleistung beauftragt. Entsprechende Pauschalen liegen bei 80 bis 250 € pro Einsatz.

Auf einen Blick

  • Temperatur: 130 bis 180 °C, tötet Bakterien und Viren
  • Chemiefrei, ideal für Allergiker und Kinder
  • Nicht geeignet für empfindliche Beschichtungen

Verwandte Begriffe

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